Descrizione
Erwin Wortelkamp is internationally recognised primarily as a sculptor and founder of the landscape and sculpture park “Im Tal”. On the other hand, his graphic oeuvre of more than 4,000 sheets, which he created over the course of more than six decades, has received less attention to date. It ranges from sketches for projects and actions to architectural designs and independent free works. Colour has become prominent in these works since 1986 at the latest, coinciding with his second home in Italy. In serial cycles, Wortelkamp examines formal and thematic issues, occasionally linking art historical references with existential aspects. Here, artistic processes develop in a continuous dialogue.
For Erwin Wortelkamp, dialogues and “interpenetrations” thus refer not only to visible, formal acts of creating, but also to physical and spiritual dimensions. Every form, every colour, every dialogic principle – be it in sculpture, on paper, or in written text – becomes an existential question for him. The aim of the current presentation is to explore this extensive body of work in depth for the first time and to investigate the question of interpenetration.
International bekannt ist Erwin Wortelkamp vor allem als Bildhauer und Begründer des Landschafts- und Skulpturenparks „Im Tal“. Weniger Beachtung fand bislang hingegen sein mehr als 4000 Blätter umfassendes graphisches Œuvre, das er im Verlauf von über sechs Jahrzehnten geschaffen hat. Es reicht von Skizzen zu Projekten und Aktionen, über architektonische Entwürfe bis hin zu eigenständigen freien Arbeiten. In ihnen tritt spätesten ab 1986, zeitgleich mit seinem zweiten Lebensmittelpunkt in Italien, maßgeblich die Farbe hervor. In seriell angelegten Zyklen erarbeitet Wortelkamp Formales und Inhaltliches, verknüpft zuweilen kunsthistorische Bezüge mit existenziellen Aspekten. Wie in einem fortwährenden Dialog entwickeln sich hier bildnerische Prozesse.
Dialoge und „Durchdringungen“ sind bei Erwin Wortelkamp deshalb nicht nur sichtbare, formale Akte gestalteter Formgebung, sondern immer auch physisch und geistig gemeint. Jede Form, jede Farbe, jedes dialogische Prinzip – sei es in der Skulptur, auf dem Blatt oder im verfassten Text – gerät bei ihm zur existenziellen Fragestellung. Sich diesem umfangreichen Werkkomplex erstmals intensiv zu widmen und die Frage der Durchdringung auszuloten, gilt die jetzige Präsentation.





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